Buxtehude, 18.05.2013
Nach sechswöchiger Wartezeit auf Reede vor Constanza/Rumänien ist die MSC FLAMINIA am 17.05.2013 um 18.00 Uhr in den Hafen von Constanza eingelaufen. Dort werden nun abermals Brandexperten der Ladungseigner, des Charterers und der Reederei NSB zur weiteren Ermittlung der Schadensursache an Bord gehen.
Bevor die MSC FLAMINIA zur Daewoo Werft in Mangalia weiterfahren kann, muss das Schiff geleichtert werden. Die MSC FLAMINIA hat einen Tiefgang von 8,80 m, die Werft hat eine Tiefgangsbeschränkung von 6,40 m. Hierzu werden verschmolzene Container und Ladungsreste aus den Laderäumen 4, 5 und 6 entfernt.
Diese Arbeiten werden voraussichtlich einen Monat in Anspruch nehmen. Danach wird die MSC FLAMINIA in der Werft in Mangalia repariert werden.
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Buxtehude, 15.03.2013 MSC FLAMINIA
Die MSC FLAMINIA hat heute um 17.00 Uhr den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven verlassen. Das Schiff legte ordnungsgemäß ab und setzte Kurs in Richtung Nordsee. Das Ziel der MSC FLAMINIA ist die Daewoo Werft in Mangalia, Rumänien, wo das Schiff repariert werden soll. Die Reise nach Rumänien wird voraussichtlich zehn Tage in Anspruch nehmen.
Vor der Abfahrt des Schiffes hatte die REEDEREI NSB die schriftliche Genehmigung des Notifizierungsverfahrens durch die rumänischen Behörden erhalten. Diese war für die Erteilung der Auslaufgenehmigung notwendig.
Die REEDEREI NSB und die Daewoo Werft gehen davon aus, dass die Reparaturen am Schiff bis Ende September abgeschlossen sein werden.
(Zwei aktuelle Fotos finden Sie in unserer Datenbank am unteren Seitenende.)
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Buxtehude, 07.03.2013
Am 01.03.2013 hat das letzte mit Löschwasser von der MSC FLAMINIA beladene Tankschiff den Jade-Weser-Port in Richtung Dänemark verlassen.
Die für Freitag, den 08.03.2013, geplante Abfahrt der MSC FLAMINIA in Richtung Rumänien muss weiter verschoben werden. Die Klassenpapiere liegen vor und die Stabilität und Sicherheit wurde vom Germanischen Lloyd festgestellt. Derzeit wartet die REEDEREI NSB nur noch auf die Notifizierungsbestätigung aus Rumänien.
Eine Prognose zur Abfahrt des Schiffes kann derzeit nicht gegeben werden.
Es ist weiterhin geplant, dass das Schiff aus eigener Kraft in Richtung Rumänien versegeln wird. Dort sind bereits Vorkehrungen getroffen worden, um die beschädigten Mittelsektionen der MSC FLAMINIA bei der Daewoo Werft Mangalia auszutauschen. Die Daewoo Werft in Mangalia ist eine Tochter der Bauwerft der MSC FLAMINIA in Korea.
Die Reisedauer nach Rumänien wird voraussichtlich zehn Tage betragen.
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Buxtehude, 20.02.2013
Am vergangenen Freitag, dem 15.02.2013, wurde zwischen der REEDEREI NSB und der dänischen Entsorgungsfirma Nordgroup a/s ein Vertrag geschlossen, der die Entsorgung des im Schiff befindlichen Löschwassers regelt. Demnach wird das Löschwasser von Bord gepumpt und mit Tankschiffen der Entsorgung in Dänemark zugeführt. Die deutschen und dänischen Behörden haben diesem Vorgehen zugestimmt und die nötigen Verfahren genehmigt.
Am Morgen des 20.02.2013 hat das erste mit Löschwasser von der MSC FLAMINIA beladene Tankschiff den Jade-Weser-Port in Richtung Dänemark verlassen. Auf Grund der großen Menge an Löschwasser sind mehrere Fahrten zwischen dem Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven und der Entsorgungsanlage nötig. Momentan geht die REEDEREI NSB davon aus, dass innerhalb von zwei Wochen der Abpumpvorgang abgeschlossen und alle behördlichen Genehmigungen zum Verlassen des derzeitigen Liegeplatzes eingeholt werden können. Anschließend soll die MSC FLAMINIA in eine Werft in Rumänien, in der bereits die Reparatur des Schiffes vorbereitet wird, überführt werden.
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Buxtehude, 07.02.2013
Die MSC FLAMINIA befindet sich weiterhin im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven. Im Rahmen eines Notifizierungsverfahrens, das zur Erteilung einer Auslaufgenehmigung positiv abgeschlossen werden muss, arbeitet die REEDEREI NSB derzeit daran, die Einhaltung aller gestellten behördlichen Auflagen sicherzustellen. Dabei steht insbesondere die umweltgerechte Entsorgung der großen Mengen an Löschwasser, die sich im Schiff befinden, im Mittelpunkt der Arbeit der Experten.
Auf Grund der Komplexität der Auflagen können zur Dauer des Notifizierungsverfahrens derzeit keine Angaben gemacht werden. Sobald alle Zustimmungen zum Notifizierungsverfahren vorliegen, wird die MSC Flaminia die Reise in die Reparaturwerft antreten.
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Buxtehude, 07.12.2012
Aufgrund behördlicher Auflagen verzögert sich die Versegelung der MSC FLAMINIA zur Reparaturwerft. Das Schiff wird nicht wie bislang beabsichtigt am 10. Dezember den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven verlassen. Die Bedingungen für die Erteilung einer Auslaufgenehmigung werden derzeit verhandelt.
In der Zwischenzeit werden die Arbeiten vor Ort fortgesetzt. Momentan befinden noch 43 Container an Bord, diese sollen im Laufe der kommenden Woche entladen bzw. entsorgt werden.
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Buxtehude, 30.11.2012
Die Entladung der MSC FLAMINIA im Jade Weser Port verläuft planmäßig und entsprechend dem vereinbarten Entsorgungskonzept. Mit heutigem Datum sind noch 80 verbleibende Container an Bord, so dass die Rederei NSB im Moment davon ausgeht, dass der letzte Container voraussichtlich am 10.12.2012 von Bord genommen werden kann.
Zwischenzeitlich wurde mit der Reinigung des an Bord befindlichen Löschwassers im Elektrolyse-Verfahren begonnen. Dies geschieht in einem Spezialcontainer, der an Bord gesetzt wurde und durch den das Löschwasser geleitet wird. Das gereinigte Löschwasser verbleibt an Bord.
Die Versegelung zur Reparaturwerft wird aus Stabilitätsgründen mit dem Löschwasser und mit den Schrottresten erfolgen.
Die Verhandlungen mit Werften in Rumänien und China laufen.
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Buxtehude, 24.10.2012
Im Rahmen der Aufräumarbeiten an Bord der MSC FLAMINIA wurden gestern zum ersten Mal Container, in denen sich noch Glutnester befanden, entladen. In den Containern befanden sich stark verdichtete Cellulose sowie Holz und Papier, die nur durch das Entfernen der umschließenden Containerhüllen gelöscht werden konnten.
Die Feuerlöschaktion, bei der die Feuerwehr Wilhelmshaven und von der Reederei NSB speziell beauftragte Brandschutzexperten beteiligt waren, verlief planmäßig. Nach Abschluss dieser Arbeiten sind die letzten verbliebenen Glutnester an Bord der MSC FLAMINIA gelöscht.
Im weiteren Verlauf der Aufräumarbeiten werden in den kommenden Tagen weitere zerstörte, beschädigte und intakte Container entladen. Die Entladung richtet sich dabei nach dem vorab festgelegten Entsorgungskonzept.
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Buxtehude, 19.10.2012
Information der Dispacheure Groninger Welke Janssen zur weiteren Abwicklung der Havarie Grosse der MSC FLAMINIA:
„Die Linienreederei MSC hat nunmehr bekannt gegeben, dass der Weitertransport der unbeschädigten Ladung der MSC FLAMINIA nach Bremerhaven und Antwerpen in Kürze stattfinden wird. Dies gilt für Ladung, die von Experten für den Weitertransport als geeignet befunden wurde und für die die entsprechenden finanziellen Sicherheiten im Rahmen der Bergung und der Havarie Grosse geleistet wurden.
Ladungsbeteiligte werden daher noch einmal gebeten, diese Sicherheiten zu stellen. Sobald eine größere Anzahl an Containern zum Weitertransport freigegeben wurde, wird dieser von MSC veranlasst.
Einige Ladungsbeteiligte weigern sich, Sicherheiten zu stellen bis die versicherte Ladung vollständig begutachtet wurde. Bitte nehmen sie zur Kenntnis, dass dies den Freigabeprozess deutlich verzögert. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend, dass Ladungsbeteiligte eine 100%ige Sicherheit für ihre Ladung geben, die gegebenenfalls umgehend nach Besichtigung der Ladung angepasst wird.
In Anbetracht der Anzahl der Container, die bis zum heutigen Tage begutachtet wurden, gehen die Dispacheure davon aus, dass der Weitertransport noch im Oktober stattfinden kann. Dies bleibt abhängig von der zeitnahen Zahlung von Sicherheitsleistungen durch die Ladungsbeteiligten.“
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Buxtehude, 12.10.2012
Die MSC FLAMINIA liegt weiterhin an der Kaje des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven. Dort schreitet die Entladung des Schiffes und die Entsorgung der von der Havarie beeinträchtigten Ladung weiter voran. Insgesamt wurden bisher 442 Container entladen. Dabei handelt es sich sowohl um beschädigte als auch unbeschädigte Container, die gemäß des Entsorgungskonzepts entladen werden.
Zur Entladung der beschädigten Container wird eine speziell für diesen Zweck konstruierte Stahlwanne eingesetzt. Diese erlaubt den sicheren Transfer der Fracht vom Schiff an Land. Nachdem sichergestellt ist, dass von der entladenen, beschädigten Fracht keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht, werden die Inhalte entsorgt und die Container verschrottet. Intakte Container werden in einem abgesperrten Hafenareal bis zur Abwicklung der Havarie Grosse gelagert. Als Dispacheure wurden von der Versicherung der Reederei die Büros Schlimme & Partner (Hamburg) und Rogers Wilkin Ahern (London), die ihrerseits den Dispacheur Groninger Welke Janssen eingebunden haben, beauftragt.
Die Aufbauten der MSC FLAMINIA wurden in der vergangenen Woche gereinigt und von behördlicher Seite freigegeben. Seitdem befindet sich eine zwölf-köpfige Besatzung der Reederei NSB an Bord, die den weiteren Verlauf der Operation überwacht. Laut des Entsorgungsplans soll diese voraussichtlich zwei bis drei Monate andauern. Die Gesamtleitung hält weiterhin das Havariekommando in Cuxhaven inne.
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Buxtehude, 08.10.2012
Wir haben die traurige Pflicht, bekannt machen zu müssen, dass der bei dem tragischen Unglück auf unserer MSC FLAMINIA schwer verletzte philippinische Seemann am Sonntag seinen Verletzungen erlegen ist.
Bei dem Brand auf der MSC FLAMINIA Mitte Juli hatte sich der 41 Jährige schwerste Brandwunden zugezogen, die seither in einer Spezialklinik in Portugal behandelt wurden. Obwohl sein Zustand sich kurzzeitig gebessert zu haben schien, erlag er schließlich in der Klinik seinen schweren Verletzungen.
Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Reederei sind zutiefst betroffen, dass das schwere Unglück auf der MSC FLAMINIA ein weiteres Opfer gefordert hat. Bei dem Brand und der anschließenden Explosion an Bord der MSC FLAMINIA auf dem Wege von Charleston/USA nach Bremerhaven war am 14. Juli 2012 ein Seemann ums Leben gekommen, ein weiterer wird vermisst. Die Mannschaft hatte das brennende Schiff verlassen und war von einem Öltanker und einem weiteren Containerschiff gerettet worden.
Unser Mitgefühl gilt den Familien der beiden verstorbenen Seeleute und des vermissten Seemannes.
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Buxtehude, 27.09.2012
Gestern sind in Wilhelmshaven die Verträge zwischen der Reederei NSB und dem Jade Weser Port, dem Terminal Eurogate und der Entsorgungsfirma für die weitere Vorgehensweise mit der MSC FLAMINIA und ihrer Ladung geschlossen worden. Als Entsorger wurde die Firma Nehlsen GmbH & Co. KG beauftragt. Somit kann am Freitag mit dem Entladen der Container begonnen werden.
Die Reinigungsarbeiten in den Aufbauten dauern zurzeit noch an. Nach Beendigung dieser Arbeiten wird die neue Besatzung, die bereits stand by in Wilhelmshaven ist, an Bord gehen.
Die Spurensuche an Bord der MSC FLAMINIA durch von der Reederei NSB beauftragte Fachleute für die Brandursachenermittlung wird weiter fortgesetzt. Eine Aussage zur Brandursache lässt sich derzeit noch nicht treffen. Die Auswertung der an Bord aufgenommenen Fakten wird einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
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Buxtehude, 21.09.2012
Gemeinsame Pressemeldung der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg und der Polizeiinspektion Stade:
„POL-STD: MSC Flaminia- Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln an Bord - gemeinsame Pressemeldung der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg und der Polizeiinspektion Stade
Stade (ots) - Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat im Jade-Weser-Port am vergangenen Mittwoch (19.09.2012) Ermittlungen an Bord des havarierten Containerschiffs MSC Flaminia geführt. "Die zuständige Staatsanwältin war auf dem schwer beschädigten Schiff und hat sich einen persönlichen Eindruck vor Ort verschafft", sagt Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers.
Gemeinsam mit den mit der Untersuchung des Falles beauftragten Beamten der Wasserschutzpolizei Stade, Vertretern der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) und des Havariekommandos wurde das weitere Vorgehen besprochen. Das staatsanwaltschaftliche Verfahren wird unter den Aspekten "Todesermittlung", "Vermisstensache" und "Brandermittlung" geführt.
Bei dem Ausbruch des Feuers und der anschließenden Brandbekämpfung an Bord waren der 46-jährige polnische Erste Offizier sowie drei philippinische Seeleute schwer verletzt worden. Ein weiterer Seemann wird seitdem vermisst. Der Erste Offizier war jedoch nach ersten Brandbekämpfungsmaßnahmen noch an Bord eines Rettungsschiffes seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlegen. Sein Leichnam wurde in Großbritannien obduziert und anschließend in seine Heimat überführt, wo bereits die Beisetzung stattgefunden hat. Ein 41-jähriger Seemann liegt derzeit noch mit schwersten Brandverletzungen in einer portugiesischen Spezialklinik, die beiden anderen 30 und 41 Jahre alten Seeleute konnten nach mehrtägigen Behandlungen zwischenzeitlich wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden und in ihre Heimat zurückkehren.
Nach den bisherigen Erkenntnissen besteht keine Hoffnung mehr, den vermissten 51-jährigen philippinischen Seemann lebend zu finden. Auch das Auffinden seines Leichnams ist nicht zu erwarten. An der Stelle, an der der Vermisste zuletzt von Zeugen bei Löscharbeiten gesehen worden war, zeigen sich verheerende Brandzerstörungen an dem Schiff und den dort noch befindlichen Containern. Von der am 19.09.2012 im Jade-Weser-Port ebenfalls vor Ort anwesenden Tochter des vermissten Seemanns ist dennoch eine freiwillige Speichelprobe genommen worden. Sollten im Zuge der Bergungs-, Entlade- und Entsorgungsarbeiten Teile des Leichnams aufgefunden werden, ist über eine DNA-Analyse eine Identifizierung des Vermissten gesichert. Ebenfalls wurden die Daten der schiffseigenen Rechneranlage der MSC Flaminia gesichert.
Angaben zur Brandursache können derzeit noch nicht gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.“
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Buxtehude, 18.09.2012
Die von der Reederei NSB und vom Charterer MSC beauftragten Brandsachverständigen sind weiterhin mit der Ermittlung der Brandursache an Bord der MSC FLAMINIA beschäftigt.
Das Entsorgungskonzept für die MSC FLAMINIA liegt zwischenzeitlich vor, derzeit wird an der technischen Umsetzung gearbeitet. Die erste Phase beinhaltet die komplette Reinigung der Aufbauten und das Entladen der Container aus Luke 7.
Stichpunktartige Wischproben an den Containern der MSC FLAMINIA durch den TÜV Nord haben ergeben, dass keinerlei Belastung an den Containeroberflächen feststellbar ist. Die Analysen des Löschwassers stehen noch aus.
Die Reederei beabsichtigt, so schnell wie möglich mit dem Entladen der Container zu beginnen.
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Buxtehude, 11.09.2012
Am Montag wurde die MSC FLAMINIA in Wilhelmshaven nach erfolgreicher Bergung des Schiffes von der Bergungsfirma Smit Salvage an die Reederei NSB zurück übergeben. Die Reederei NSB möchte an dieser Stelle den Bergungskapitänen und ihren Besatzungen sowie auch den beteiligten Eignern der drei Feuerlösch Schlepper (FAIRMOUNT EXPEDITION (Fairmount Marine), ANGLIAN SOVEREIGN (L. P. Knight) und CARLO MAGNO (Augustea S.A.) Anerkennung und Dank für die professionelle Arbeit unter diesen schwierigen Bedingungen aussprechen.
Die Kosten für die Bergung der MSC FLAMINIA, für die Entsorgung der Ladung und des Löschwassers sowie für die anschließende Reparatur des Schiffes sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu beziffern, werden aber von den Versicherungen im Rahmen der Havarie Grosse getragen.
Nach einer neuerlichen Inspektion des Fact Finding Teams des Havariekommandos am Montag bestätigten die Gutachter der TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie), dass von der MSC FLAMINIA keine akute chemische Gefahr ausgeht.
Am Dienstag werden die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die BSU (Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung) die Untersuchungen an Bord der MSC FLAMINIA aufnehmen. Hier geht es vorrangig um die Suche nach dem vermissten Seemann und um die ersten Ermittlungen zur Brandursache. Im Laufe der Woche wird dann im Auftrage der Reederei ein Expertenteam für forensische Brandschadenursachen-Untersuchung die MSC FLAMINIA inspizieren.
Die Reederei wartet derzeit auf die Freigabe durch die Behörden, um mit den Entladungs-, Aufräumarbeiten und der Instandsetzung der Technik und der Aufbauten beginnen zu können.
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Buxtehude, 09.09.2012
Die MSC FLAMINIA und die sie begleitenden Schiffe haben heute um 17.30 Uhr sicher ihren Zielhafen, den Jade Weser Port in Wilhelmshaven, erreicht. Das Einlaufen in den Hafen verlief ohne besondere Vorkommnisse.
Am Samstag hatte die MSC FLAMINIA die Tiefwasser-Reede vor Helgoland erreicht. Dort wurde das Schiff einer weiteren Inspektion unterzogen. Dabei konnte bestätigt werden, dass eine sichere und gefahrlose Weiterfahrt nach Wilhelmshaven möglich ist. Die Tiefwasser-Reede wurde um 08.30 Uhr in Richtung Jade Weser Port verlassen.
Die Suche nach dem weiterhin vermissten Besatzungsmitglied und die Untersuchungen zur Brandursache beginnen schnellstmöglich. Diese Untersuchungen dauern voraussichtlich eine Woche. Danach kann mit dem Entladen des Schiffes begonnen werden.
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Buxtehude, 07.09.2012
Der Schleppverband um die MSC FLAMINIA wird am Samstag die Tiefwasser-Reede vor Helgoland erreichen. Dort wird das Fact Finding Team des Havariekommandos an Bord gehen und eine weitere Inspektion durchführen. In Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Inspektion wird das Schiff dann im Laufe des Sonntages im Jade Weser Port in Wilhelmshaven an die Pier gehen.
Dort wird die Reederei und das Havariekommando unmittelbar die Suche nach dem vermissten Seemann aufnehmen. Die Untersuchung der Brandursache und die weitere Statusaufnahme des Schiffes wird mehrere Tage in Anspruch nehmen, bevor weitere Schritte eingeleitet werden können.
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Buxtehude, 05.09.2012
Die Durchfahrt der MSC FLAMINIA und ihres Schleppverbandes durch den Ärmelkanal dauert weiter an. Das Schiff soll in der heutigen Nacht die Grenze zwischen französischen und belgischen Hoheitsgewässern passieren. Die Überführung verläuft ohne besondere Vorkommnisse.
Auf den mitveröffentlichten Bildern, die kurz vor Beginn der Fahrt durch den Ärmelkanal entstanden sind, ist die MSC FLAMINIA mit dem Schleppgeschirr, das die Verbindung zur FAIRMOUNT EXPEDITION (Fairmount Marine) herstellt, zu sehen. Ebenso ist zu erkennen, dass vom Schiff keinerlei Rauchentwicklung mehr ausgeht.
Das Schiff wird am Wochenende in deutschen Hoheitsgewässern erwartet.
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Buxtehude, 02.09.2012
Der Schleppverband um die MSC FLAMINIA hat heute die Warteposition 20 Meilen südlich von Lands End verlassen, um deutsche Hoheitsgewässer anzusteuern. Um 12.30 Ortszeit (UTC + 1 Stunde) wurde die Schleppverbindung von dem Schlepper CARLO MAGNO an die FAIRMOUNT EXPEDITION übergeben. Um 13.45 Ortszeit erreichte der Schleppverband den ersten Wegpunkt.
Die Ärmelkanalpassage wird voraussichtlich fünf Tage dauern.
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Buxtehude, 01.09.2012
MSC FLAMINIA am Sonntag auf dem Weg in deutsche Hoheitsgewässer
Der Schleppverband um die MSC FLAMINIA wird sich voraussichtlich am Sonntag auf die Passage durch den Ärmelkanal begeben. Die Passage wird etwa fünf Tage dauern.
Nachdem alle Brände an Bord der MSC FLAMINIA durch die Bergungsfirma Smit Salvage gelöscht und die Stabilität, Schwimmfähigkeit und die Festigkeit des Schiffskörpers erneut durch den Germanischen Lloyd bestätigt worden waren, hatten alle Anrainerstaaten des Ärmelkanals (Groß Britannien, Frankreich, Belgien und die Niederlande) am Freitag bzw. Samstag die Erlaubnis zur Passage erteilt. Aktuell wird der Schleppverband mit den drei Feuerlösch Schleppern FAIRMOUNT EXPEDITION (Fairmount Marine), ANGLIAN SOVEREIGN (L. P. Knight) und CARLO MAGNO (Augustea S.A.) von Smit Salvage vorbereitet, so dass die Passage voraussichtlich am Sonntag beginnen kann.
Vertreter der Reederei vor Ort haben in Zusammenarbeit mit den Bergern und dem Havariekommando die Ruderanlage des Schiffes wieder in Betrieb genommen und die Energieversorgung wieder aufgebaut. Die Aufbauten der MSC FLAMINIA sind intakt und nutzbar. Es wurden gemeinsam alle Vorsorgemaßnahmen für eine sichere Passage des Ärmelkanals getroffen.
Ingenieure der Reederei NSB und der Bergungsfirma begleiten den Schleppverband und stellen sicher, dass Brandwachen und der Einsatz der Feuerlöscheinrichtung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sind.
In Abstimmung mit allen beteiligten Parteien wird der Schleppverband um die MSC FLAMINIA unter Einhaltung größtmöglicher Vorsichtsmaßnahmen in Richtung der deutschen Hoheitsgewässer geschleppt.
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Buxtehude, 31.08.2012
Nach Auswertung der Ergebnisse der Expertenteams, die am Dienstag Analysen zum Zustand der MSC FLAMINIA vorgenommen haben, ist die Durchfahrt des Schiffes durch den Ärmelkanal aus sicherheitstechnischer Sicht unbedenklich. Gegenwärtig stehen noch die letzten Genehmigungen der Anrainerstaaten aus. Diese werden in den kommenden Tagen erwartet.
Bis zur Erteilung der Genehmigungen werden von der Bergungsfirma SMIT Salvage alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um die sichere Passage des Ärmelkanals zu gewährleisten.
Das Ergebnis der unabhängigen Experten wird weiter durch ein Gutachten auf der aktuellsten Datenbasis des Germanischen Lloyd vom 30.08.2012 bestätigt: Darin wird festgestellt, dass Stabilität und Festigkeit der MSC FLAMINIA nicht gefährdet sind und dass das Schiff sicher geschleppt werden kann.
Der Zustand an Bord des Schiffes hat sich weiter verbessert. Die Temperaturen in Laderaum 7 betragen nach neuesten Messungen durch SMIT nur noch 60° Celsius. Die Bergungsmannschaften müssen keine spezielle Schutzausrüstung zur Arbeit an Bord der MSC FLAMINIA tragen.
Weiterhin wird die Situation der Ladung und insbesondere des Gefahrguts sehr sorgfältig von Experten des Havariekommandos und der Reederei NSB analysiert und überwacht. Die Vermeidung von Gefahren für Bevölkerung und Umwelt genießt bei den weiteren Maßnahmen oberste Priorität.
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Buxtehude, 28.08.2012
Nachdem das Wetter am Montag eine Inspektion nicht zugelassen hatte, konnten heute zwei Expertenteams, eines bestehend aus internationalen Fachleuten, ein anderes vom deutschen Havariekommando in Cuxhaven, an Bord der MSC FLAMINIA gehen. Die Ergebnisse dieser Inspektion werden in den kommenden Tagen erwartet. Nach einem positiven Ergebnis ist weiterhin geplant, die MSC FLAMINIA durch den Ärmelkanal in deutsche Gewässer zu schleppen. Dort soll das Schiff zunächst auf Reede gehen, bevor es in den Jade-Weser-Port von Wilhelmshaven verbracht werden soll.
Wie in den letzten Wochen sind heute auch wieder die beauftragten Bergungsexperten der Firma SMIT Salvage an Bord gegangen. Sie haben bereits seit der Übernahme der Bergung Mitte Juli jedes mögliche Zeitfenster wahrgenommen, um vor Ort die Situation einzuschätzen und aktiv Feuerlösch- und Bergungsmaßnahmen durchzuführen. Die erneute Begehung hat ergeben, dass der letzte Container mit einem Glutnest in Laderaum 3 erfolgreich durch SMIT Salvage gelöscht wurden. Die Temperatur im Laderaum entspricht der Umgebungstemperatur. In Laderaum 7 wurden weitere zehn Container für gelöscht erklärt. Momentan werden noch erhöhte Temperaturen in vier weiteren Containern gemessen. Insgesamt wurden signifikante Fortschritte bei der Brandeindämmung gemacht.
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Buxtehude, 24.08.2012 MSC FLAMINIA
Der Schleppverband um die MSC FLAMINIA mit den Schleppern FAIRMOUNT EXPEDITION (Fairmount Marine) und ANGLIAN SOVEREIGN (L.P. Knight) ist heute früh an der Südwestküste Großbritanniens eingetroffen. Die geplante Sicherheitsinspektion an Bord des Schiffes findet statt, sobald die Wetterverhältnisse das sichere Übersetzen der beteiligten Experten zulassen. Bisher konnte dieses Übersetzen wetterbedingt nicht stattfinden.
Bereits am 23.08.2012 hat eines der Ölüberwachungsflugzeuge des Havariekommandos die MSC FLAMINIA überflogen. Dabei wurde bestätigt, dass keine Flüssigkeiten aus dem Schiff austreten.
Das Havariekommando und die Reederei NSB arbeiten weiterhin intensiv zusammen um das weitere Vorgehen bei der Bergung der MSC FLAMINIA zu koordinieren. Für die Entscheidungen werden Gutachten und Einschätzungen von internationalen Brandbekämpfungs- und Gefahrgutexperten, Spezialisten für maritime Bergungen, Ingenieuren und Schiffbauern ausgewertet. Die Ergebnisse des Fact Finding Teams hinsichtlich der Stabilität des Schiffes und der bestehenden Glutnester in den Laderäumen 3 und 7 bleiben abzuwarten.
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Buxtehude, 23.08.2012 II
Zustand der MSC FLAMINIA und Gefahrgut an Bord von Containerschiffen
Am Freitag bzw. Samstag wird nach einer Sicherheitsinspektion durch zwei Expertenteams und einer weiteren Stabilitätsanalyse durch den Germanischen Lloyd der Zustand der MSC FLAMINIA beurteilt und die Entscheidung gefällt, ob die Fahrt durch den Ärmelkanal, einer der am stärksten befahrenen Seestraßen der Welt, genehmigt wird.
MSC FLAMINIA weist in Folge des am 14. Juli 2012 ausgebrochenen Feuers und

